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Diabetikerumfrage: Lebensqualität - was wünschen sich Diabetiker?
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Aktualisisert am 23.08.2010/SU
Kinder/Jugendliche
ÖDV-Leistungen/Angebote für Familien und Kinder/Jugendliche mit Diabetes
2. Tiroler Sporttag für Kinder und Jugendliche mit Diabetes
Diabetes & Sport: "So ein Zirkus"
Samstag, 04. Sept. 2010, 09.00 bis 15.00 Uhr
6020 Innsbruck, Am Pulverturm (beim Flughafen), Fürstenweg 185
Mehr Informationen anzeigen
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Großzügige Spende von Reifen John an ÖDV-Landessektion Salzburg Mehr Informationen und Foto
Hier finden Sie überregionale Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche mit Diabetes.
ÖDV-Mitglieder erhalten per Post Einladungen zu allen Veranstaltungen
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Abenteuer Wochenende für Jugendliche mit Diabetes
von 15 bis 18 Jahre
Hütteneckalm/Zwerchwand in Bad Goisern im Salzkammergut
Leider muß diese Aktivität abgesagt werden!
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5. ÖDV-Diabetes-Up-Date für Jugendliche von 13 - 18 Jahre
in Planung für Juli 2011
Du bist 13 bis 18 Jahre alt? Du willst 7 Tage Spaß, Action und aktuelle Diabetes-Infos? Du willst gleichaltrige Diabetiker kennen lernen?
Treffpunkt: Jugendhotel „FELSERHOF“ Radstadt (Salzburg) www.felserhof.at
Medizin. Leitung: LK St. Pölten – Abt. f. Kinder- u. Jugendheilkunde Univ.-Prof. Prim. Dr. K. Zwiauer / Dr. Gudrun Groher
Organisation und Ausk.: ÖDV-Bundesservicezentrale, 5020 Salzburg, Moosstr. 18, 0662/827722, Fax 829222 oedv.office@aon.at
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Bericht 2010 und Fotos anzeigen
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ÖDV-Schulungs- und Erholungscamp St. Gilgen
17. bis 31. Juli 2010
Für Kinder mit Diabetes von 7 – 12 Jahren
Jugendgästehaus „Schafbergblick“, 5340 St. Gilgen / Wolfgangsee.
Zum ÖDV – Schulungscamp St. Gilgen gewähren die Krankenkassen auf Antrag Zuschüsse. Stellen Sie bitte, getrennt von der Anmeldung an die ÖDV, über Ihren Hausarzt den Antrag auf Kurkostenzuschuss bei Ihrer Krankenkasse. Sobald uns die Zusage Ihrer Kasse vorliegt, können wir Ihnen die genaue Höhe Ihres restlichen Elternbeitrages nennen.
Medizinische Leitung: Prof. Dr. Edith Schober, Univ. Kinderklinik AKH Wien
Auskunft und Organisation
Österr. Diabetikervereinigung, Bundesservicezentrale
5020 Salzburg, Moosstraße 18, Tel.: 0662 / 82 77 22, Fax: 0662 / 82 92 22
E-Mail: oedv.office@aon.at
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ACHTUNG: Finanzielle Erleichterungen für Familien!
ÖDV-Vergünstigung für die Teilnahme am Schulungscamp für Kinder mit Diabetes von 7 bis 12 Jahren. Das ÖDV-Kindercamp unter medizinischer Leitung der Universitäts-Kinderklinik Wien ist unsere jährlich teuerste Schulungsaktivität. 23 Personen Fachpersonal (Ärztin, Diätologinnen, Pflegepersonal, Klinische Psychologin und pädagogische Betreuer) schulen und betreuen die 37 Kinder rund um die Uhr. Alles wird teurer – trotzdem haben wir den Elternbeitrag für das Kindercamp 2010 nur geringfügig erhöht! Alle ÖDV-Mitglieder erhalten einen Nachlass von EUR 100,00 für das Kindercamp.
Gertraud Rametsteiner, GF Bundesvorsitzende, Anna Mayer, Bundesvorsitzende. |
Hurra, Neubeginn
Kinder- und Jugendgruppe Salzburg
Maria Rücker
Tel. 0650 / 2804282
Anja Posselt
Tel. 0699 / 11515020
Alle Familien und interessierten Mütter/Väter von (ganz) jungen Diabetikern laden wir herzlich ein:
Wir freuen uns sehr auf einen regen Gedanken- und Erfahrungsaustausch in gemütlicher Atmosphäre.
Auf Euer zahlreiches Erscheinen freuen sich Anja, Maria und Ulli
Fragen und Auskünfte siehe Tel. Nr. oben oder DGKS Uli Humpel 0699/10707374
Mehr Infos und Termine für Aktivitäten und Treffen, bitte siehe unter Termine/Salzburg
Berichte und Informationen
ÖDV-Leistungen/Angebote für Familien und Kinder/Jugendliche mit Diabetes
• Schulungs- und Erholungscamp für Kinder von 7 bis 12 Jahre (14 Tage), St. Gilgen
• Diabetes-Up-Date für junge Diabetiker von 13 bis 18 Jahre (7 Tage), Radstadt
• Rodelwoche für Familien (7 Tage), Mönichkirchen am Wechsel (inkl. Schulung)
• Ski- und Snowboardwoche für Kinder von 8 bis 15 Jahre (7 Tage), Radstadt
• Familien-Schulungswochenenden, -tage in Salzb., Kärnten, Burgenland, Wien, NÖ
• Abenteuertage in den Bergen für Familien (2 Tage, inkl. Schulung)
• Ermäßigungen für ÖDV-Miglieder bei ÖDV-Schulungsveranstaltungen
• Selbsthilfegruppen: Gespräche, Erfahrungsaustausch, gemeinsame Aktivitäten
• Persönliche Einzelberatungen in den ÖDV-Servicestellen
• Aktuelle Informationen: Erhöhte Familienbeihilfe, Steuererleichterungen
• Info-Broschüren für Lehrer und Kinder-BetreuerInnen
• Mobile Erstberatung in Familien, Kindergärten, Schulen (Wien)
Die Österreichische Diabetikervereinigung wurde als „Bund diabetischer Kinder“ 1977 von Eltern in Graz gegründet. Das Ziel, ausreichend Informationen und Hilfestellung zu erhalten, steht bis heute im Mittelpunkt.
Dank der guten Zusammenarbeit mit Fachexperten war der „ÖDV“ die erfolgreiche Durchführung der allerersten Familien-Schulungen und Schulungscamps für Kinder bereits in den ersten Jahren bald möglich. Inzwischen wurden in über 150 ÖDV-Schulungs- und Sportwochen und -tagen mehr als 2.500 junge Diabetiker zum selbständigen, optimalen Diabetes-Management angeleitet und geschult, um möglichst gut mit der chronischen Erkrankung zu leben und die gefürchteten Folgeschäden (Dialyse, Erblindung, Amputation, Herzprobleme) möglichst zu vermeiden.
Anmerkungen:
Jahres-Mitgliedsbeitrag € 34,50
Kündigung der Mitgliedschaft ist jederzeit, spätestens jedoch bis 30. 11., zum Ende des Kalenderjahres möglich.
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Familien-Schulung in Velm 2007 - hier einige Bilder aus der Foto-CD
Wir senden Ihnen auf Wunsch die umfassende Foto-CD gerne zu.
Bestellung an Österreichische Diabetikervereinigung, 5020 Salzburg, Moosstr. 18,
Tel.: 0662-82 77 22, Fax: 0662-82 92 22, E-Mail: oedv.office@aon.at





Wir senden Ihnen auf Wunsch die umfassende Foto-CD gerne zu.
Bestellung an Österreichische Diabetikervereinigung, 5020 Salzburg, Moosstr. 18,
Tel.: 0662-82 77 22, Fax: 0662-82 92 22, E-Mail: oedv.office@aon.at
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Bericht vom Ausflug "Schloss Rosenau"
Am Mittwoch, den 15.11.2006, fand ein Gruppentreffen der Kindergruppe Zwettl/NÖ auf Schloss Rosenau bei Zwettl statt.
Alle Teilnehmer konnten an diesem Tag „Pferdeluft“ beim Reitclub Schloss Rosenau schnuppern. Frau Brigitte Auer, die Reitlehrerin des Reitclubs, erklärte ausführlich das Wichtigste über Pferde und Pferdepflege.
Im Anschluss an die interessanten Erklärungen durften alle Kinder ein paar Runden an der Longe reiten, was für jeden ein unvergessliches Erlebnis war.
Dieser Nachmittag wurde von der Firma NOVO NORDISK finanziell unterstützt, wofür wir uns alle recht herzlich bedanken.
Melanie HARTL, Gruppenleiterin
Bericht und Fotos vom Ausflug ins Minimundus
Die Weltreise ins Minimundus der Tiroler und Vorarlberger Familien
Am 07. Mai um 7:00 Uhr ging´s los! Mit Rucksäcken, Sonnenbrille und viel Vorfreude nahmen die Tiroler Familien im Heiss-Bus vor der Wilterner Basilika ihre Plätze ein.
Bei einem Zwischenstopp im Oberland wurde die fröhliche Runde auf 53 Personen erweitert.
Schließlich nach ca. 2,5 stündiger Fahrt trafen wir auf der Raststätte Hohenems ein und begrüßten dort die Vorarlberger Kinder mit ihren Familien. Da ging´s dann gleich um das leibliche Wohl und wir füllten unsere hungrigen Mägen mit einem herzhaften Frühstück.
Frisch gestärkt nahmen alle im Bus wieder Platz und die letzte Etappe unserer Reise wurde in Angriff genommen. Schlussendlich kamen wir um 12:30 in Meckenbeuren an.
Ohne Pause stürmten die Kinder das Minimundus, bewunderten die wunderschönen Bauwerke, schlemmten ein Eis und genossen die Fahrt im Boot zwischen Pyramiden und chinesischen Bauwerken.
Nach dieser Weltreise noch nicht ermüdet, starteten wir ins dem Minimundus anschließende Ravensburger Spieleland. Dort tobten sich die Kinder beim Alpin-Rafting, in der Hüpfburg und vielen anderen Attraktionen aus.
Von diesem wunderschönen und ereignisreichen Tag ermüdet, traten wir um 17:30 die Heimreise an. In Hohenems verabschiedeten wir uns wieder von der Vorarlberger Gruppe und dann ging es endgültig Richtung Heimat.
Ein wunderschöner Tag ging somit zu Ende!
Herzlich bedanken möchten wir uns beim Kiwanisclub Amica Innsbruck, der Firma Roche Diagnostics GmbH und der Firma NOVO Nordisk Pharma GmbH für ihre großzügige Unterstützung.

Schi- und Snowboardwoche
04. - 11. Feb. 2006 in Radstadt
Am 4.Februar 2006 war es wieder soweit: 23 wintersportbegeisterte Mädchen und Buben mit Diabetes und 9 hochmotivierte Betreuer brachen aus allen Teilen Österreichs und Deutschland auf, um eine gemeinsame Schi- und Snowboardwoche in Radstadt zu verleben.
Unser Zuhause für die nächsten 7 Tage war – wie in den letzten Jahren – das Jugendgästehaus Felserhof, wo wir von der Familie Steiner auf das herzlichste empfangen und aufgenommen wurden.
Der Samstag Nachmittag verging wie im Flug mit dem Beziehen der Zimmer, Auspacken der Koffer und einem ersten „Beschnuppern“ der neuen Zimmergenossen. Nach dem gemeinsamen Abendessen trafen wir uns alle im Aufenthaltsraum zu einer richtigen Kennenlern-Runde mit lustigen Spielen – und spätestens jetzt war der letzte Bann gebrochen ! Alle waren fröhlich und guter Dinge und freuten sich schon riesig aufs Schifahren bzw. Snowboarden, dem sportlichen Schwerpunkt der kommenden Woche.
Schon um 7:30 Uhr saßen wir täglich am Frühstückstisch, um möglichst bald auf der Piste zu sein. Manchmal waren wir die ersten, die ihre Spuren in den frischen Schnee zogen und die Kinder hatten ihre Freude, wenn der Schnee nur so staubte ! Dank unseres „teameigenen“ Schilehrers Geri konnten viele Kinder – besonders die Anfänger – ihr schifahrerisches Können erheblich verbessern . Besonders beliebt war wieder einmal der Fun-Park mit den vielen Hügeln und Schanzen, aber auch der ganztägige Ausflug nach Zauchensee war ein tolles Erlebnis!
Für die Abende und unseren Erholungstag wurde vom Betreuerteam ein Super-Programm gestaltet:
Da gab es zum einen die schon traditionelle Fackel-Nachtwanderung mit anschließender Schneeballschlacht, zum anderen das sogenannte Snow-Boating ( „Tellerrutschen“) auf einer mit Fackeln ausgesteckten Piste. Nach diesen nächtlichen Aktivitäten wurden wir jedes Mal von unseren Gastgebern mit wärmenden Getränken gelabt.
Am Dienstag - dem schifreien Erholungstag – war erstmal Ausschlafen angesagt. Am Nachmittag stand ein Einkaufsbummel in Radstadt auf dem Programm, anschließend konnten die Kinder auf dem örtlichen Eislaufplatz ihr Eiskunstlauf – bzw. Eishockeytalent unter Beweis stellen. Die restlichen Abende waren ausgefüllt mit Disco, Karaoke, Gesellschaftsspielen oder einfach nur „Abhängen“…
Das Highlight der Woche aber war sicher die Rodelpartie auf der neu eröffneten, 6 km langen Rodelbahn auf dem Hochbifang – sozusagen als Ausklang dieses wirklich gelungenen Camps.
Auch die Schulung im Diabetes-Management durfte natürlich nicht zu kurz kommen. Zusätzlich zu den täglichen Protokollbesprechungen mit den Kindern fand am Dienstag Vormittag eine intensive Unterrichts-Einheit in Sachen Hypoglykämie statt, gehalten von unserer Betreuerin Manuela, die derzeit die Ausbildung zur Diabetesberaterin absolviert.
Auf dem Wintercamp ist es uns ein großes Anliegen, die Kinder altersgemäß zur Selbstverantwortung anzuleiten. Sie sollen auf mögliche spätere Schul- Schikurse oder Sportwochen gut vorbereitet werden. So trägt bei uns jedes Kind die notwendigen Utensilien beim Schifahren ( Hypo-BE’s, Messgerät…) selbst bei sich und lernt dabei, wie man die Sachen vor den tiefen Temperaturen schützt und vor allem – NICHTS ZU HAUSE ZU VERGESSEN !!! Diese Strategie hat sich bei uns sehr gut bewährt !
Leider wurde unser heuriges Camp von einem Wermutstropfen überschattet: Von den 32 Teilnehmern erkrankten 17 an einer mehr oder weniger heftigen Magenverstimmung – im Pongau „Speib-Dusel“ genannt ! Der Spuk zog sich praktisch vom ersten bis zum letzten Tag durch, auch die Betreuer blieben nicht verschont ! Gott sei Dank waren fast alle nach einem Tag wieder fit, lediglich ein Kind musste vorzeitig von den Eltern abgeholt werden.
Trotz dieser Beeinträchtigung ließen wir uns nicht unterkriegen und die Stimmung im Felserhof war stets optimistisch und heiter – außerdem bleiben ja bekanntlich nur die schönen Erinnerungen haften…
Wir jedenfalls freuen uns schon wieder auf die nächste Schi-und Snowboardwoche im Jahr 2007 in Radstadt !
Ich möchte mich an dieser Stelle bei meinem tollen Betreuer-Team ( Ingrid, Roswitha, Manuela, Elisabeth, Katharina, Peter, Simon und Geri ) bedanken, das trotz aller Widrigkeiten immer gut gelaunt war und nie die Nerven verloren hat !
Herzlichen Dank auch den vielen Sponsoren, die uns heuer wieder so großzügig unterstützt haben und somit erheblich zum guten Gelingen des Camps beigetragen haben !
Ulrike Humpel
Camp-Leitung


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Erfahrungsbericht
Wie alles begann – ein Leben mit Diabetes

Zur Person:
Name: Reinhard Nowak
Alter: 11 ½ Jahre (20.09.1993)
Wohnort: Wien 22
Schule: 1. Klasse Gymnasium
Hobbys: Fußball, Rad fahren, Schi fahren, Snowboard fahren, Schwimmen, Playstation
Lieblingssänger: Eminem, Avril Lavigne
Lieblingsgruppe: Rammstein, D12, Linkin Park, Metallica
Lieblingsfilm: 8 Mile
Lieblingsessen: Pizza
Typ I Diabetiker seit September 2001
November 2004: Umstellung auf Basis-Bolus-Therapie
Ich führe ein ganz normales Leben – so wie andere Kinder auch!!!
Reinhard war immer schon ein bewegungsfreudiges Kind, er konnte nie ruhig sitzen. Je älter er wurde umso wichtiger wurde für ihn die Bewegung – und der Sport.
Dadurch merkten wir lange nicht, dass er bereits Diabetiker war! Der Sport half ihm, den Blutzucker auszugleichen, d.h., er hatte keine so genannten „Ausschweifungen nach oben“ – der Blutzucker war anfangs noch ziemlich normal reguliert. Er war auch nie wirklich müde oder erschöpft oder blass (Merkmale, die für Diabetes typisch sind; aber warum hätte uns das in diese Richtung auffallen sollen? Es gibt in unserer Familie keinen einzigen Typ I Diabetiker und damals hatten wir noch die naive Vorstellung von dicken, sich ungesund ernährenden Kindern – eben Typ II Diabetikern, den anderen Typ kannten wir ehrlich gesagt gar nicht!).
Er war immer groß und sehr schlank und obwohl er auch relativ „brav“ aß, nahm er nicht wirklich an Gewicht zu. Aber das taten auch seine Freunde nicht, die sind auch heute noch genauso groß und sehr schlank wie er. Also nahmen wir das auch nicht als Grund zur Besorgnis.
Warum sollten wir auch besorgt sein? Na gut, er war in letzter Zeit vor besagtem September 2001 mehr verkühlt als sonst, hatte öfters Darminfektionen, aber viele Kinder in seiner Schule hatten das. Nur wir waren „verwöhnt“, denn bis zu diesem Zeitpunkt war Reinhard nie krank (außer einmal hatte er die Feuchtplattern). Er trank auch „normale“ Mengen, roch nie nach Aceton; das einzige was uns auffiel war, dass er öfters aufs WC musste als sonst. Daher beschlossen wir am 12. September 2001 zum Kinderarzt zu gehen, weil wir an eine Blasenentzündung dachten. Dieser Tag wurde unser persönlicher 11. September!!!
Reinhard wurde komplett untersucht, musste auch eine Harnprobe abgeben, und als nach einigen Minuten die Schwester mit dem Ergebnis und mit ernster Miene wieder in den Behandlungsraum kam – war es wahrscheinlich die Intuition einer Mutter – und ich frage sie direkt, ob Reinhard zuckerkrank sei.
Wir mussten sofort von der Ordination ins Spital fahren, durften nicht einmal mehr von zu Hause ein paar Dinge holen. Warum wusste ich dann bei der Erstuntersuchung im Spital – 573mg Blutzucker (wenn man doch weiß, dass der Höchstwert bei 110 mg liegen sollte!). Und dann ging es Schlag auf Schlag:
Ich wurde gemeinsam mit meinem Sohn im Spital aufgenommen (wo wir dann 3 ½ Wochen blieben). Die erste Nacht wurde er noch an die Infusion angehängt, ab dem nächsten Tag wurde ihm bereits Insulin gespritzt, weil sein Körper sehr rasch auf die Therapie reagierte. Sein Papa war der Erste, der ihm Insulin spritzte, dann war ich an der Reihe und nach einigen Tagen spritzte Reinhard schon selbst das Insulin.
Die Tage im Spital vergingen wie im Flug – BE-Berechnungen, Ernährungsberatung mit der Diätassistentin, BE schätzen lernen, Reaktion auf Sport (Reinhard trainierte am Laufband, ging mit mir Joggen, Scooter fahren, …..). 2 Wochen später spritzte Reinhard das Insulin bereits mit dem Pen, da wir uns nach dem ersten Schock ziemlich schnell mit der Situation abgefunden hatten und Reinhard mit seinen 8 Jahren schon sehr selbständig war.
Nach 3 ½ Wochen Obhut im Spital waren wir dann ab 5. Oktober 2001 das erste Mal auf uns alleine gestellt – es war der Tag nach der Entlassung!
Wir versuchten alles so gut und genau wie möglich zu machen – die Essenszeiten wurden genau eingehalten, die ganze Familie richtete sich ab jetzt mit den Mahlzeiten nach Reinhard. Alle Speisen wurden genau abgewogen, die Berechnungen der Broteinheiten für jede Mahlzeit wurde strikt eingehalten - eigentlich wurde der ganze Tagesplan auf Reinhard abgestimmt (betreffend Sport, Essen, etc.)!
Ab 8. Oktober 2001 begann die Bewährungsprobe für uns alle. Reinhard ging wieder zur Schule (2. Klasse Volksschule).
Vorab bereitete ich sowohl für die Klassenlehrerin als auch die Nachmittagsbetreuerin einen Zettel vor, der genau aufzeigte, was Reinhard wann essen darf, was im Falle einer Unterzuckerung zu tun ist und was vor dem Turnunterricht bzw. sonstigen sportlichen Aktivitäten zu beachten ist. Außerdem gab ich ihnen ein Päckchen Saft und Traubenzucker für alle Fälle.
Ich ließ mich 1 Monat beurlauben, damit ich mit ihm in die Schule gehen konnte, wenn er Sport hatte oder sonst irgendwelche Fragen oder Probleme auftraten. Er bekam ein Handy von uns und hatte auch von der Schule die Erlaubnis, uns jederzeit anzurufen. Es war ja für alle eine Umstellung, denn Reinhard war auch das einzige diabetische Kind an seiner Schule! Aber es lief wirklich alles hervorragend, es gab keine Probleme, und ab November 2001 war Reinhard in der Schule alleine auf sich gestellt, da ich ja wieder arbeiten ging.
Jedes 3. Monat mussten wir zur Kontrolle zur Diabetesambulanz ins Spital, wo wir auch von einer hervorragenden Ärztin bestens betreut wurden. Der HbA1c-Wert war immer zwischen 7 und 8 %, was uns natürlich besonders freute.
Mai 2003 fuhr Reinhard mit seiner Volksschulklasse 4 Tage in die Steiermark, auch dort gab es keine Probleme, obwohl er ja damals doch erst 9 ½ Jahre war. Das einzige, worauf er acht geben musste war, dass er abends kein Actrapid (Kurzzeitinsulin) spritzen durfte, da bei diesen Projekttagen viel Sport betrieben wurde, und er dadurch praktisch nie Werte über 150 mg hatte.
Natürlich gab es auch bei ihm anfangs ein paar starke Blutzucker-Schwankungen, die sich aber immer erklären ließen:
Wenn der Blutzucker zu hoch war, hatte er zuviel gegessen (meistens aber genascht) und er durfte ja tagsüber mit der herkömmlichen Therapie nicht korrigieren.
Bei Unterzuckerung hatte er oft vor dem Sport vergessen zu messen und aß daher auch keine Sport-BE, oder aber er hatte überhaupt keine Zwischenmahlzeiten zu sich genommen, weil er keine Zeit hatte. Öfters passierte es leider auch, dass er vor dem Messen nicht die Hände gewaschen hat, und der vermeintlich hohe Blutzucker korrigiert wurde. Nach einer halben bis dreiviertel Stunde hatte er dann wieder eine Unterzuckerung. Diese Schwankungen gaben ihm schon zu denken, vor allem, weil er sich dabei ja nicht wohl fühlte.
Jetzt passieren diese Schwankungen halt auch noch ab und zu, aber deswegen weil Reinhard ja durch die Basis-Bolus-Therapie zu jeder Mahlzeit Insulin spritzt, und manchmal die Schätzungen der Mahlzeiten ganz einfach nicht passen (vor allem in Restaurants und im Urlaub).
Zum Ende der 4. Volksschulklasse bzw. vor allem zu Beginn der 1. Klasse Gymnasium (2004) kam Reinhard mit der herkömmlichen Methode nicht mehr klar, d.h., seine BEs waren ihm schon viel zu wenig. Er aß was er wollte und vor allem wann er wollte! Jeder – auch wer nicht unmittelbar von Diabetes betroffen ist – kann sich sicherlich vorstellen, welche Blutzuckerwerte er hatte. 3 Mal passierte es, dass das Blutzuckermessgerät „HI“ anzeigte, d.h., das waren Werte, die nicht mehr messbar waren (ab 600 mg). Zu dieser Zeit hatte er auch den schlechtesten HbA1c-Wert: 8,5 %.
Obwohl Reinhard noch sehr jung war – wie gesagt, knapp über 11 Jahre, fassten wir den Entschluss, ihn auf die Basis-Bolus-Therapie umstellen zu lassen. Wir fragten natürlich seine zuständige Ärztin. Sie gab kurz zu bedenken, dass er noch sehr jung ist, und dass er schon genau wissen muss, was er isst, damit die richtige Menge korrigiert werden kann.
Anfang November 2004 hatte Reinhard Herbstferien! Zu dieser Zeit nahmen wir die Umstellung vor: wir waren genau 4 Tage im Spital (normalerweise dauert diese 2 Wochen). Er spritzt jetzt morgens und abends seine Einheiten Insulatard und zu den Mahlzeiten bzw. als Korrektur NovoRapid.
Zuhause bereitet Reinhard mit meiner Hilfe seine „kalten“ Mahlzeiten zu und lernt so die Insulinmengen zu berechnen. Für die Schule bereite ich ihm in der Früh eine Jausenbox für den ganzen Tag vor. Ich berechne die BEs der Mahlzeiten, packe seine „Leckerbissen“ in Alufolie und schreibe mit Filzstift die BEs darauf. Reinhard braucht dann in der Schule nur mehr die Menge der BEs zusammenzählen, die er gegessen hat und – falls notwendig – die Korrekturmenge dazurechnen und somit die Gesamtmenge NovoRapid spritzen.
Es passiert auch jetzt noch manchmal, dass die Werte sehr hoch sind, weil er wieder zu viel gegessen hat bzw. keine Zeit oder vergessen hatte zu spritzen. Wenn er dann von der Schule heimkommt, spritzt er dann sofort sein NovoRapid zur Korrektur. Der Vorteil der Basis-Bolus-Therapie ist auf jeden Fall, dass die Korrektur sehr schnell vorgenommen werden kann und der Blutzuckerwert innerhalb von 2 Stunden wieder „normal“ ist.
Der Erfolg gab uns Recht, dass wir ihn so zeitig umstellen ließen: Ende Jänner (also nach 3 Monaten) waren wir wieder zur Kontrolle, der HbA1c-Wert war 6,9 % !
Trotz Reinhard’s Diabetes versuchen wir eine ganz normale Familie zu sein – dank der Basis-Bolus-Therapie gelingt uns das fast auch
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Junge Diabetiker trafen sich in Straßburg
Am 13.11-15.11.2007 fand im Rahmen des World Diabetes Day in Straßburg ein Meeting der International Diabetes Federation und der International Society of Pediatric and Adulescens Diabetes statt. Der World Diabetes Day war dem Diabetes im Kindes– und Jugendalter gewidmet. DieOrganisationen hatten deshalb rund 36 Kinder und Jugendliche aus 18 europäischen Ländern eingeladen.
Ich, Hannah Schatz, 15 Jahre alt und selbst seit Juni 2004 Typ 1 Diabetikerin, war auf Vorschlag meiner Diabetologinnnen Fr. Dr. Edith Schober und Fr. Dr. Birgit Rami mit dabei.
In erster Linie ging es darum, die Mitglieder des europäischen Parlaments (MEP), die man im Laufe der Tage traf, auf die Situation der diabetischen (Schul-) Kinder im jeweiligen Heimatland, sowie auf die möglichen Verbesserungen im Gesundheitssystem in dieser Hinsicht aufmerksam zu machen.
Wichtig war meiner Meinung auch das Miteinander und der Austausch zwischen den TeilnehmerInnen.
Ich selbst fand es wirklich toll dort. Es war sehr interessant, von anderen Leuten mit Diabetes zu erfahren, wie es in deren Ländern ist, und ob es Unterschiede im Umgang mit dem Diabetes gibt.
Außerdem habe ich viele neue Leute kennengelernt, die sehr nett und hilfsbereit waren, und auch ein bisschen von Straßburg kennengelernt (vor allem Flammekuche :-)) Alles in allem waren es wirklich wunderschöne und lehrreiche Tage die ich wohl so schnell nicht wieder vergessen werde. (Hannah Schatz

Installation im Eingang des Europäischen Parlaments am Weltdiabetestag 2007 in Straßburg.
Ein großer, blauer Kreis, installiert im Innenhof des Europäischen Parlaments am 14. Nov. 07, durch den die BesucherInnen und Mitglieder des Europäischen Parlaments gingen, davor die TeilnehmerInnen mit Ihren Landesflaggen.
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Kletter-Nachmittag für Kinder mit Diabetes
(Bericht von U. Humpel)

Am 7.Oktober 2006 trafen sich 10 Kinder mit Diabetes in der Kletterhalle der HAK2 in Salzburg zu einem Schnupperklettern. Die Gruppe bestand zur Hälfte aus Mädchen und Buben im Alter zwischen 7 und 12 Jahren. Wir begannen mit lustigen Aufwärm-Spielen, bei denen alle schon ganz schön ins Schwitzen kamen. Nach einer kurzen Einweisung in die Spielarten des Klettersports, die Möglichkeiten des Sicherns und einer kleinen Knotenkunde war es endlich soweit:
Die Kinder konnten ihr Geschick an den Griffen und Tritten der Kletterwand beweisen. Hierbei kristallisierten sich schon anfänglich einige wahre Talente heraus. Besonders bei den Mädels konnte man ein starkes Engagement und große Gewandtheit feststellen - jedoch auch die Jungs packten kräftig zu. Als dann noch mit Magnesium gearbeitet wurde, konnten einige besonders Geschickte auch noch den Überhang überwinden. Die Kinder konnten gar nicht genug vom Klettern kriegen und so verging der Nachmittag wie im Flug! Vielleicht wurde bei dem einen oder anderen ein kleines Feuer für diese Sportart entfacht ...
Zum Abschluss möchte ich mich ganz herzlich bei den Organisatoren und Helfern dieser Veranstaltung bedanken - allen voran Hilde und Werner Schaubmaier, Judith Weichenberger vom Österreichischen Alpenverein und Dr.Ingrid Walser vom Kinderspital Salzburg.
Die Kletterhalle und die gesamte Ausrüstung wurden uns gratis vom Österreichischen Alpenverein zur Verfügung gestellt
Danke! Ulli Humpel
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