Sichern Sie sich die Vorteile der ÖDV - Mitgliedschaft
Mehr »
Diabetikerumfrage: Lebensqualität - was wünschen sich Diabetiker?
Mehr »
>
|
Mehr wissen - besser leben mit Diabetes!
Herzlich Willkommen!
Diabetikerselbsthilfe seit 1977 österreichweit
60 Selbsthilfegruppen, 10 Beratungs - und Servicestellen.
Erfahrungsaustausch - aktuelle Experteninformationen - Schulungen!
Gruppentreffen, Kinder- und Jugendcamps, Sportwochen
jährlicher Österr. Diabetikertag, Diabetes-Infotage
Diabetikerzeitschrift "Mein Leben"
Interessensvertretung für Diabetiker
Der ÖDV-Vorstand stellt sich vor ... weiter
Die Info- und Serviceseiten
der Österreichischen Diabetikervereinigung
Welt-Diabetestag
Motto „Vorbeugung und Schulung“
Die Resolution 61/225 „ Weltdiabetestag“ wurde am 20. 12. 2006 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet. Damit haben die Regierungen erstmals festgehalten, dass die chronische Erkrankung Diabetes eine ebenso große Gefahr für die Weltgesundheit darstellt wie die Infektionskrankheiten HIV/AIDS, Tuberkulose und Malaria. Mit der Resolution wird der 14. November als Weltdiabetestag der Vereinten Nationen festgelegt, verbunden mit dem Auftrag, nationale Präventions- und Therapie-Programme für Diabetes zu entwickeln.
Mehr Informationen anzeigen
Kinder mit Diabetes
Neue Therapiestrategien
Durch die heutigen intensivierten Therapiemöglichkeiten kann eine wesentlich physiologischere Blutzuckereinstellung und damit ein besserer Schutz vor Folgeschäden erreicht werden. Dazu muss der Blutzucker mehrmals am Tag gemessen und zu jeder Mahlzeit Insulin verabreicht werden. Das Insulin wird mit dem Pen gespritzt oder mittels Insulinpumpe als Bolus abgegeben. Die Insulindosis wird nach bestimmten Regeln für eine Mahlzeit, oder zur Korrektur des Blutzuckers, ausgerechnet.
Im Gegensatz zu früher müssen diese wichtigen Entscheidungen heute in der Schule oder im Kindergarten getroffen werden. Das geht nicht ohne Unterstützung und Mithilfe der Pädagogen.
Betreuung in der Schule oder Kindergarten
Vielfach ist es so, dass ein Elternteil, meistens die Mutter oder eine Betreuungsperson, täglich in den Kindergarten oder die Volksschule kommt, um den Blutzucker des Kindes zu messen und Insulin zu spritzen oder mit der Pumpe abzugeben. Das lässt sich kaum mit der Berufstätigkeit einer Mutter vereinbaren. Mancherorts besteht z.B. die Möglichkeit der Betreuung durch MOKI - Mobile Kinderkrankenschwestern. Diese Betreuung muss mit Ausnahme der ersten Wochen nach Manifestation allerdings von den Eltern finanziert werden.
In vielen Fällen sind die Pädagogen auch bereit, die Kinder beim Messen und Spritzen zu unterstützen. Voraussetzung dafür ist aber eine gründliche Einschulung und permanente Erreichbarkeit der Familie
Die Betreuung ist nicht geregelt
Die Betreuung von Kindern mit Diabetes wird weltweit sehr unterschiedlich gehandhabt. In manchen Ländern gibt es bereits eine Regelung, z.B. Diabetes-Nanny oder –Assistenz. In den meisten Ländern inklusive Österreich werden Pädagogen und Lehrer nicht im Umgang mit Diabetes ausgebildet.
Auch die Schulärzte verfügen kaum über ein differenziertes Wissen, obwohl die Zahl der an Typ-1-Diabetes erkrankten Kinder ständig wächst. Der steilste Anstieg ist bei Kindern unter 5 Jahren zu verzeichnen.
Die chronische Erkrankung eines Kindes betrifft immer die ganze Familie. Diese Familien sind mehr belastet und haben häufig ein geringeres Einkommen, weil meistens die Mutter nicht berufstätig sein kann. Das hat große Auswirkungen für diese Frauen, bis hin zu Nachteilen bei der Pension. Unter den Betroffenen finden wir auch viele Alleinerzieher.
Psychosoziale Entwicklung
Die dauernde Präsenz der Eltern in der Schule ist ein Einschnitt in den Schulalltag und stigmatisiert Kinder mit Diabetes.
Kinder mit Diabetes brauchen keine Sonderrolle, nur mehr Aufmerksamkeit.
Pädagogen, Lehrer und Betreuer müssen gut informiert und geschult werden, um die Kinder bei der Insulintherapie unterstützen zu können und sie sollten es auch von Rechts wegen dürfen.
DGKS Elsa Perneczky, Stv. Bundesvorsitzende ÖDV, Diabetesberaterin
12. Nov. 2008 |
Über 1.400 Kinder und Jugendliche in ÖDV-Camps
Noch nie bot die ÖDV so viele Schulungs- und Sport-Aktivitäten, speziell für Kinder/Jugendliche mit Diabetes und deren Familien an, wie 2009.
Wie groß die Nachfrage ist beweist, dass wir beim großen Kinder-Sommercamp 32% der Angemeldeten aus Platzmangel abweisen müssen, beim Jugend-Up-Date sogar 40%. Diese Zahlen sagen eigentlich alles!
2009 wird die Zahl von 1.400 in ÖDV-Camps geschulten Kindern und Jugendlichen überstiegen. Dazu kommen noch die in Familienschulungen und Sportwochen Geschulten.
Unsere Bilanz ist stolz – gleichzeitig wird es für uns immer schwerer, die Schulungscamps zu finanzieren. Die Großzahl der Krankenkassen anerkennt glücklicherweise den hohen Vorsorgefaktor der Schulungscamps und gewährt Tageszuschüsse.
Die verbundenen Kosten steigen kontinuierlich, leider nicht die öffentlichen Förderungen. Zudem verweigern einige Krankenkassen generell Zuschüsse an die Familien.
Natürlich sollen sich die Kinder und Jugendlichen in den Sommercamps erholen. Der Langzeiteffekt besteht aber in der intensiven Diabetes-Schulung durch ständig anwesende Ärzte und Diätologinnen. Das Ziel: die betroffenen Kinder und Jugendlichen im täglichen Leben mit ihrem Diabetes selbständiger zu machen und die Integration in Schule, Gesellschaft, Sportvereinen, vor allem aber später beim Berufseinstieg zu erleichtern.
Das ist eine große Aufgabe, die alle angeht!
Helfen Sie diesen Kindern und Jugendlichen – sie haben noch viele Jahrzehnte mit Diabetes vor sich.
Wir danken Ihnen im Namen aller Betroffenen, Ihre
Gertraud Rametsteiner , GF Bundesvorsitzende ÖDV
Anna Mayer, Bundesvorsitzende ÖDV
Zur Durchführung künftiger Schulungscamps ist die ÖDV auf Ihre Spende angewiesen!
Bitte helfen auch Sie!
Stichwort „Schulungscamps“, Bank-Konto: Österr. Diabetikervereinigung, RVB Sbg., Kto.Nr. 08132490, BLZ 35140 |
4. ÖDV Diabetes-Up-Date, 11. bis 18. Juli 2010
Weitere Infos und Anmeldeformulare folgen im Jänner 2010 |
 |
Dank der Unterstützung durch
Novo Nordisk
Pharma GesmbH.
fand diese tolle Veranstaltung
auch 2009 wieder statt!
Bericht + Fotos anzeigen |
| Der ÖDV-Vorstand stellt sich vor: |
 |
Von links:
Traude Kappler, Helmut Steiner, Gerda Böhm, Elsa Perneczky, Gertraud Rametsteiner, Anna Mayer,
Wolfgang Dörfler, Elfi Dörfler.
|
Nur noch Horror-Meldungen?
Die neueste breit angelegte Studie zum Thema Diabetes in Österreich zeigt auf: 8% bzw. 600.000 Menschen mit Diabetes leben in Österreich! Bisher ging man offiziell von wesentlich niedrigeren Zahlen aus.
Fast zeitgleich informiert die ärztliche Österreichische Diabetes Gesellschaft (ÖDG), dass sich die Zahl der Kinder und Jugendlichen mit Diabetes Typ 1 in Österreich in den letzten 10 Jahren verdoppelt hat. Sie werden zudem bei der Erstmanifestation oft mit Ketoazidose im Krankenhaus eingeliefert, weil der Diabetes nicht rasch genug erkannt wurde. Die Kinder sind dann oft in einem sehr schlechten Zustand. Dies erhöht den Schock bei den Neuerkrankten und ihren Familien zusätzlich.
Nächste Horrormeldung ist ein Vorstoß der Salzburger Gebietskrankenkasse: Ärzte sollen den Versicherten nur noch das jeweils billigste, wirkstoffähnliche, Medikament verschreiben. Die Ärztekammer zieht mit. Das Salzburger Vorgehen könnte sich auf ganz Österreich ausbreiten.
Damit nicht genug: Plötzlich steigt die Ärztekammer Niederösterreich aus dem Diabetiker-Betreuungsprogramm „Therapie Aktiv“ aus! In Therapie Aktiv werden große Erwartungen gesetzt, weil damit erstmals österreichweit ein Betreuungsprogramm etabliert wird, mit Zielvereinbarungen, genauer Überwachung der Kontroll-/Vorsorgetermine und integrierter Diabetikerschulung. Therapie Aktiv soll eine Verbesserung der Diabetiker-Situation und Reduzierung der Folgeschäden bringen. Und dies vor dem Hintergrund, dass Österreich im Vergleich von 29 europäischen Staaten bei der Diabetestherapie und Prävention der Folgeschäden einen beschämenden letzten Platz einnimmt, trotz der viel strapazierten „besten medizinischen Versorgung“ in Österreich.
Zum guten - eher schlechten - Schluss muss noch aufgezeigt werden, dass die öffentliche Förderung der Selbsthilfearbeit derzeit stark gekürzt wird oder überhaupt nicht stattfindet.
„Diabetes, die teuerste chronische Krankheit – es wird Zeit, etwas zu tun!“ ist zu hören. Allein, uns fehlt der Glaube. Ob das, was jetzt passiert das Richtige ist? Den Diabetikern steht jedenfalls das Wasser bis zum Hals!
Durch den Beitritt vieler Diabetiker und deren Angehöriger kann die ÖDV stärker und mit mehr Nachdruck als Ihre Interessensvertretung tätig werden!
Bei der ÖDV sind Sie
Herzlich Willkommen!
Ihre
Gertraud Rametsteiner , GF Bundesvorsitzende ÖDV
Anna Mayer, Bundesvorsitzende ÖDV |
News
Plakat-Informationskampagne zur Diabetes Früherkennung bei Kindern und Jugendlichen
Unter der Schirmherrschaft der Österreichischen Diabetes Gesellschaft (ÖDG) und der Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde (ÖGKJ) startet ab Herbst 2009 die erste Informationskampagne zur Früherkennung des Diabetes mellitus Typ 1 bei Kindern und Jugendlichen in Österreich. Mit einer Plakatoffensive wird auf die wichtigsten Krankheitssymptome hingewiesen. Dramatische Krankheitsverläufe durch zu späte Diagnosen können so verhindert werden.
Mehr Informationen
18. Sept. 2009
|
ÖDV-informiert
Die neue Rezeptgebühren-Obergrenze
Seit Beginn des Jahres 2008 gilt die neue Regelung der Rezeptgebühren-Obergrenze bei 2 Prozent des Jahresnettoeinkommens. Ab Erreichen dieser 2%-Grenze zahlt der Patient für den Rest des Kalenderjahres keine Rezeptgebühr mehr – eine Regelung, für die sich auch die Selbsthilfe lange und vehement eingesetzt hatte. Gerade Diabetiker sind als chronisch Kranke auf die laufende Einnahme von Medikamenten bzw. Insulinen angewiesen und waren in der Vergangenheit teilweise extrem durch die Rezeptgebühren belastet. Wie schnell die Obergrenze erreicht wird, hängt vom jeweiligen Jahreseinkommen ab. Mein Leben berichtete in Ausgabe 1.2008.
Durch das Stecken der E-Card bei jedem Arztbesuch ist es nun möglich geworden, dass der Arzt automatisch von der Krankenkasse über die künftige Rezeptgebührenbefreiung informiert wird und den entsprechenden Vermerk auf dem Rezept anbringt. Auch während des Quartals kann der Patient so in den Genuss der Gebührenbefreiung kommen. Die E-Card hat sich in diesem Fall schon als sehr nützliches Informationsinstrument erwiesen. Krankenhäuser, Apotheken und Altersheime haben diesen Zugang derzeit noch nicht.
Bis Jahresende rechnet der Hauptverband mit ca. 300.000 von der Rezeptgebühr befreiten Personen.
Patienten und Angehörige haben aber auch die Möglichkeit über eine Hotline den aktuellen Stand ihrer individuellen Rezeptgebührenbefreiung bei ihrer zuständigen Krankenkasse abzufragen.
Bei allgemeinen Fragen zur Rezeptgebühren-Obergrenze wenden sie sich bitte unter der Telefonnummer 050124 3360 (österreichweit zum Ortstarif) an das SV-Servicecenter (Montag bis Freitag, 8 - 18 Uhr) bzw. an ihren zuständigen Krankenversicherungsträger.
Weitere Infos anzeigen
03. Nov. 2008
|
Sympacare Zimt Diabetes-Kapseln
Was Zimt bei Diabetes-Therapie leisten kann
Zimt zählt zu den ältesten Gewürzen. Aber auch als Arzneipflanze wird es (z.B. in China) seit über 4000 Jahren genutzt.
Mit dem Wissen, dass Zimt hilft, den Blutzucker- und Fettstoffwechsel zu regulieren, hat die Firma Sympacare hochwertige, cumarinfreie Zimt Diabetes Kapseln entwickelt, die durch Anreicherung wichtiger Vitamine und Mineralstoffe einen wertvollen Beitrag zur Gesundheit leisten.
Zimt reguliert den Blutzucker
Die Sensibilität der Zellen, auf das Insulin zu reagieren, wird durch die Gabe von Zimt wieder hergestellt. Unterstützt wird die Wirkung von Zimt durch die beiden Spurenelemente Zink und Chrom.
Artischocke senkt die Blutfettwerte
Der Extrakt aus der Artischocke unterstützt die Produktion von Galle und regt die Tätigkeit der Leberzellen an. Blutfettwerte lassen sich durch Verabreichung von Artischockenextrakten günstig beeinflussen, welches besonders bei der Vorbeugung von Gefäßverkalkung bedeutsam ist.
Rotkorn und die Vitamine des B-Komplexes schützen die Gefäße
Rotkorn enthält einen hohen Anteil an pflanzlichen Farbstoffen, die den Körper vor freien Radikalen schützen. Zusammen mit den Vitaminen des B-Komplexes schützt es die Gefäße.
Detail-Informationen
Mehr Informationen unter www.sympacare.at
11. Feb. 2009
|

boso Blutdruckmessgeräte
2-facher TESTSIEGER – STIFTUNG WARENTEST 01/2008
Blutdruck messen – mit der Herzinformation ((♥))
Weitere Informationen anzeigen
17. März 2008
|
 |
Accu-Chek Performa® - Sanft messen mit einem Plus an Sicherheit
Mit Erinnerungsfunktion und Hypoerkennung
Mehr Informationen anzeigen
06. Dez. 07 |
Aktualisiert am 12.11.09 / SU
|
|