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Dagmar Hallinger

Mein Name ist Dagmar Hallinger, ich bin 38 Jahre alt, verheiratet und wohne in Kirchberg bei Mattighofen (Bezirk Braunau, OÖ). Wir haben 2 Kinder: Jonas (geb. 2013) hat seit 2016 Diabetes Typ 1 und Theresa (geb. 2017)

Ich bin Volksschullehrerin, meine Hobbys sind: Unternehmungen/Aktivitäten mit meiner Familie / mit Freunden, Lesen, Kochen und Backen, Wandern.
Vor etwas mehr als 3 Jahren wurde unser Leben auf den Kopf gestellt: Im Jänner 2016 bekamen wir bei unserem damals 2,5 Jahre alten Sohn die Diagnose „Diabetes Typ 1“. Seitdem hat sich Vieles in unserem Leben geändert. Aufgrund der guten Betreuung im Krankenhaus, der Schulungen, sowie der intensiven Beschäftigung mit dem Thema, bewältigen wir den Alltag mittlerweile ganz gut. Trotzdem gibt es immer wieder Hochs und Tiefs bzw. auch immer wieder neue Herausforderungen in Bezug auf die Erkrankung, denen man sich stellen muss.

Wie entstand der Gedanke, eine ÖDV-Kindergruppe im Bezirk Braunau ins Leben zu rufen?

Ich habe festgestellt, dass es für mich sehr hilfreich ist, sich mit betroffenen Familien auszutauschen – denn sie können am besten verstehen, was es für die ganze Familie bedeutet, wenn ein Kind an Diabetes Typ 1 erkrankt ist. Von ihnen bekommt man wertvolle Tipps, die einem im Alltag weiterhelfen.
In gemeinsamen Gesprächen kam Silvia und mir schließlich der Gedanke, dass es nett wäre, wenn es eine „Elterngesprächsrunde“ für Kinder mit Diabetes Typ 1 in unserer Nähe geben würde. Aufgrund tatkräftiger Unterstützung unserer lieben Ulli Humpel, konnten wir innerhalb kurzer Zeit eine ÖDV-Kindergruppe für den Raum Braunau (OÖ) ins Leben rufen.
Ab Mai 2019 organisieren Silvia und ich nun einen „Diabetes-Brunch“ für Kinder mit Diabetes Typ 1 und deren Angehörige. Unsere Treffen finden alle 2 bis 3 Monate statt.
Der Erfahrungsaustausch, der bei unseren Zusammenkünften im Mittelpunkt stehen wird, soll bei der Bewältigung alltäglichen Herausforderungen (wie zB. Ernährung bei Diabetes, Sport, Betreuung im Kindergarten/Schule, Verarbeitung der Krankheit, usw.) helfen.
Weiters ist es uns besonders wichtig, dass unsere Kinder lernen, dass sie mit „ihrer Erkrankung“ nicht alleine sind!
Unser Ziel ist es, sich gegenseitig zu unterstützen, sich zu helfen, gemeinsam stark zu sein!

Ich freue mich auf viele nette, gemeinsame Stunden, auf ein miteinander Lachen, auf einen regen Austausch, auf neue Bekanntschaften/Freundschaften…