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Wichtiger Hinweis für Menschen mit Diabetes: Achten Sie auf Ihren Blutzucker!

Prof. Dr. Susanne Kaser
(Universitätsklinik Innsbruck und Präsidentin der Österreichischen Diabetesgesellschaft):
„Eine strenge Blutzuckerkontrolle ist wichtig und unterstützt die Immunabwehr!“

34. Österreichischer Diabetestag – 03. Oktober 2021

Kultur Kongress Zentrum Eisenstadt

Ein Großteil der impfwilligen Österreicher*innen wird im Herbst die COVID-19-Impfung erhalten haben, die Inzidenzzahlen werden deutlich gesunken sein und vor allem, wir haben gelernt mit COVID-19 zu leben.
Deshalb sind wir fest davon überzeugt, dass wir am 3. Oktober 2021 unseren diesjährigen Diabetestag in Eisenstadt durchführen können.
Selbstverständlich haben wir die Konzeption und Durchführung der Veranstaltung den geltenden COVID-19-Präventionsvorgaben angepasst. Limitierte Teilnehmerzahlen und Hygienebestimmungen zwingen uns zu einigen Neuerungen.
Da wir erstmals die Vorträge allen Interessenten aus ganz Österreich zugänglich machen wollen, bieten wir den 34. Österreichischen Diabetestag in einer Präsenzveranstaltung und einer Online-Version an.

Präsenzveranstaltung:

  1. Anmeldung:
    Für eine Teilnahme melden Sie sich bitte an und lassen Sie sich registrieren, da Ihnen ein Sitzplatz zugewiesen werden muss.
    Sie können sich ab sofort online über die ÖDV-Homepage-Startseite (www.diabetes.or.at) bzw. über den roten Button „zur Buchung“ weiter unten registrieren oder Sie verwenden das schriftliche Anmeldeformular, das Sie in Mein Leben 2/2021 finden. 
    Anmeldeschluss: 20. August 2021 
  2. Das Programm:
    Die Vorträge sind in 3 Themenblöcke zusammengefasst:
    Themenblock Typ-2-Diabetes: 09:00 – 12:15 Uhr
    Themenblock Diabetes bei Kindern und Jugendlichen: 09:45-12:45 Uhr
    Themenblock Typ-1-Diabetes: 13:00-16:15 Uhr

Die genauen Vortragsthemen finden Sie in Mein Leben 2/2021 und auch HIER.
Beachten Sie bitte, dass am Vormittag ein Wechsel zwischen den Themenblöcken nicht zulässig ist.

Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, vor Ort die Gesundheitsstraße (falls sie von den Behörden genehmigt wird) und die Ausstellung der Industrie zu besuchen.
Die Teilnehmer*innen der Präsenzveranstaltung erhalten zusätzlich den Zugangscode, um nach der Präsenzveranstaltung, vom 11.10.2021 bis zum 28.11.2021 alle Vorträge online anschauen zu können.

Anmeldeschluss für die Präsenzveranstaltung: 20. August 2021

NUR ONLINE – Angebot:
Falls Sie nicht in Eisenstadt anwesend sein können und trotzdem in den Genuss der Vorträge kommen wollen, kreuzen Sie bitte auf der ÖDV-Homepage (www.diabetes.or.at) oder auf dem Anmeldeformular in MEIN LEBEN „NUR ONLINE“ an und Sie erhalten von uns den Zugangscode, um nach der Präsenzveranstaltung, vom 11.10.2021 bis zum 28.11.2021 alle Vorträge online anschauen zu können.. 

Aufgrund dieses beachtlichen Mehraufwands sind wir gezwungen, eine Teilnahmegebühr zu verlangen. Natürlich bieten wir für die ÖDV-Mitglieder einen ermäßigten Preis an. Es erfolgt keine Rückerstattung.
Alle Teilnehmer*innen erhalten bis 5. September 2021 eine Reservierungsbestätigung und eine Rechnung über die Teilnahmegebühr. Nach Zahlungseingang erhalten Sie Ihre Buchungsbestätigung, für die Präsenzveranstaltung mit Ihrer Sitzplatznummer und den Online-Zugangscode, für die Online-Variante nur den Zugangscode.

Lesen Sie bitte außerdem die Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung der ÖDV.

Wir freuen uns, Sie beim 34. Österreichischen Diabetestag, entweder online oder in Präsenz in Eisenstadt begrüßen zu dürfen.


REHAB-Angebote für Kinder und Jugendliche mit Diabetes und psychosozialen Belastungen

Im Jahr 2020 hat kokon mit der Planung des größten Bedarfs begonnen: Rehabilitationsangebote für Jugendliche mit Diabetes und psychosozialen Belastungen.

Unser multiprofessionelles kokon Team ist nach 3 Jugendlichen-Turnussen gut geschult und verfügt über das notwendige Wissen und die Erfahrung rund um den Diabetes. 
Wir planen daher unsere ersten Turnusse für junge Menschen im Kindergarten- und Schulalter mit Diabetes und psychosozialen Belastungen.

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20210505


 

Anna Mayer im Ö1 RADIODOKTOR

RADIODOKTOR · DAS Ö1 Gesundheitsmagazin, Ausschnitt  aus der Sendung vom 14. April 2021
Nach internationalem Vorbild - Spezialisierte "Diabetes-Nurses" verbessern die Situation der Erkrankten beträchtlich

Um die Versorgung von Diabetespatientinnen und -patienten ist es in Österreich leider schlecht bestellt. Laut OECD-Daten haben wir die dritthöchste Rate an Amputationen aufgrund nicht mehr heilender, diabetischer Fußgeschwüre im internationalen Vergleich. Auch die Zahl der Krankenhausaufenthalte aufgrund von Diabetes ist höher als in anderen europäischen Ländern. Eindeutig kein gutes Zeugnis für unser Gesundheitssystem. Dazu kommt, dass immer mehr Menschen an Diabetes erkranken. Jährlich gibt es 33.000 neue Fälle. Aktuell sind in Österreich 600.000 bis 700.000 Menschen betroffen.
In den Niederlanden, der Schweiz und in Großbritannien sieht die Situation besser aus. Dort haben so genannte "Diabetes Nurses" - akademisch ausgebildete, spezialisierte Pflegekräfte - einen festen Platz in der Versorgung. Sie bieten kontinuierliche Betreuung für DiabetikerInnen an. Die Diabetes-Krankenschwestern zeigen den Erkrankten unter anderem, wie man selbst den Blutzucker misst, erklären ihnen, wie die Insulintherapie funktioniert - und ganz wichtig: Sie kontrollieren regelmäßig allfällige Wunden an den Beinen und Füßen! 
Es ist an der Zeit, dieses Angebot auch österreichischen DiabetikerInnen zu Gute kommen zu lassen.
Ein Beitrag von Lydia Sprinzl/ORF.

HIER zum NACHHÖREN

20210414


 

Neue Unterstützung für Familien – Notfallmama

Die Corona-Pandemie stellt die gesamte Gesellschaft, Politik und Wirtschaft, aber auch jede Einzelne und jeden Einzelnen von uns vor sehr große Herausforderungen. Von den weitreichenden Einschränkungen des gesellschaftlichen Lebens zur Eindämmung der Pandemie, insbesondere von der Schließung von Kindergärten, Schulen, Sport- oder Freizeiteinrichtungen, waren bzw. sind Familien in besonderer Weise betroffen. Für viele ist der neue Alltag inzwischen eine Belastung.

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20210324


 

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Neue Aufklärungskampagne jetzt online!

Die Videoserie „Schüler für Schüler – Diabetes in der Schule“ gibt Schülern und Klassengemeinschaften einen Einblick in das Leben mit Diabetes, schafft Awareness für die Erkrankung und erleichtert Jugendlichen mit Diabetes das Leben im Schulalltag.

„Schüler für Schüler“ ist eine Aufklärungskampagne, bei der das Thema Diabetes in der Schule aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet wird. Dazu wurden sechs Videos in jeweils zwei Varianten (einmal für die Unter- und einmal für die Oberstufe) erstellt. Die Videoserie liefert Schülern, Lehrern und Klassengemeinschaften einen guten Einblick in das Leben mit Diabetes und ist ein guter Mix zwischen wissenschaftlicher Information und praktischen Tipps zu der Erkrankung.

Zu den Videos

20210322


 

Gesundheitsminister Anschober antwortet „wir sind diabetes“ im Corona-Bürgerforum auf Puls 24

In der TV-Sendung „Corona-Bürgerforum“ am 15. März auf PULS 24 (ab Minute 21:30) hatten wir die Möglichkeit, den Gesundheitsminister zu befragen, wann Menschen mit Diabetes in Österreich denn nun mit einer Impfung gegen COVID-19 rechnen können.

Die Frage im Wortlaut:
"Herr Minister: Bei unserem Treffen im September, haben Sie uns versprochen, die Anliegen der 800.000 Menschen mit Diabetes in Österreich ernst zu nehmen. 
Heute muss ich Ihnen leider sagen, wir fühlen uns im Stich gelassen! 
Nicht nur, dass bei der Verteilung der Covid-Impfdosen der wissenschaftliche Erkenntnisstand der Österreichischen Diabetes Gesellschaft nicht berücksichtigt wird, sehr viele Menschen bekommen auch keine konkrete Auskunft darüber, wann es die Möglichkeit für eine COVID-Impfung geben wird. 
Die Betroffenen sind verzweifelt! Sie haben ein Recht darauf, dass man sie ernst nimmt und mit ihren Ängsten und Problemen nicht alleine lässt!
Wann wird es endlich konkrete Lösungen geben, die vor allem auch klar verständlich und ehrlich kommuniziert werden?"


Leider hat der Minister die im COVID-19-Impfplan festgelegte Priorisierung bestätigt; für Menschen mit Diabetes mellitus gilt sofern sie nicht einen bestimmten HbA1c-Wert überschreiten oder diabetische Folgeerkrankungen haben, weiterhin die „Prioritätsstufe 3“ ohne klare Imfperspektive.
Unseren Standpunkt dazu haben wir in mehreren Stellungnahmen auf unserer Internetseite und entsprechenden Presseaussendungen klargemacht. Zu den Statements von Bundesminister Anschober und der Innsbrucker Virologin Univ.-Prof. Dr. Dorothee von Laer im Corona-Bürgerforum wurde folgender Text veröffentlicht: 
 
Menschen mit Diabetes müssen ihrem COVID-Risiko entsprechend geimpft werden!
„wir sind diabetes – Dachorganisation der Diabetes-Selbsthilfe Österreich“ ist enttäuscht über die Absicht der Bundesregierung, die Zuteilung von COVID-19-Impfstoffen an Menschen mit Diabetes weiterhin ausschließlich von der Blutzuckereinstellung abhängig zu machen. Wir bleiben bei unserer Einschätzung: Die Einteilung in Personen nach dem HbA1c-Wert, der die längerfristige Blutzuckereinstellung widerspiegelt, hat keine medizinische Grundlage und dient ausschließlich dazu, die Zahl der Menschen mit höherer Priorisierung zu reduzieren.

In der TV-Sendung „Corona-Bürgerforum“ am 15. März auf PULS 24 antwortete Gesundheitsminister Rudolf Anschober nun auf die Anfrage von „wir sind diabetes“: „Das Nationale Impfgremium hat einen Vorschlag für den Ablauf der Impfungen gemacht. Dieser COVID-19-Impfplan ist im Ministerrat beschlossen worden, heute auch noch einmal mit einem Erlass präzisiert worden, das heißt, das ist verbindlich.“ 
Laut COVID-19-Impfplan fallen Menschen mit Diabetes mellitus, unabhängig vom Diabetestyp, in die „Prioritätskategorie 3“. Eine Ausnahme besteht für Menschen mit schlecht eingestelltem Diabetes (HbA1c > 7,5 % bei Typ-1-Diabetes; HbA1c > 8,5 % bei Typ-2-Diabetes) oder wenn diabetesbedingte „Endorganschäden“, z. B. des Herzens, der Nieren oder der Blutgefäße vorliegen.
 
Impfpriorisierung ohne wissenschaftliche Grundlage
Die Österreichische Diabetes Gesellschaft (ÖDG), die seit Monaten in einem eigenen Register die COVID-19-Verläufe von Menschen mit Diabetes in Österreich erfasst, schreibt dazu: „Studien zeigen, dass mehr als die Hälfte der Intensivmedizinisch versorgten COVID-19-Patienten Diabetes hatten und noch dazu ein Drittel an der Vorstufe Prädiabetes litten. In großen epidemiologischen Studien ebenso wie im Diabetes-Covid-19-Register der ÖDG erwies sich der HbA1c nicht als Risikofaktor für einen schweren Verlauf, konsistent in allen Studien zeigen sich neben einem höheren Alter (> 65 Jahre) begleitende kardiale, renale oder pulmonale Erkrankungen als wesentliche Risikofaktoren für einen schweren Verlauf.“ 
Die ÖDG plädiert dafür, Menschen mit Diabetes mellitus und einer der folgenden Faktoren/Erkrankungen – Alter über 65 Jahre, makro- oder mikrovaskuläre Komplikationen, Lungenerkrankungen oder obstruktives Schlafapnoe-Syndrom, chronische Nierenerkrankung – in die Prioritätskategorie 2 des COVID-19-Impfplans aufzunehmen. Nach Auskunft von ÖDG-Präsidentin Susanne Kaser wurde die Position der medizinischen Fachgesellschaft dem Bundesministerium für Gesundheit schon vor Wochen übermittelt. Anfang März fand dazu auch ein Gespräch mit Bundesminister Anschober statt.
 
Keine StoffwechselexpertInnen im Nationalen Impfgremium
Wir sehen ein strukturelles Problem in der Zusammensetzung des Nationalen Impfgremiums. Bei allem nötigen Respekt: Ich vermisse dort Personen, die eigene Erfahrungen mit der Behandlung der großen COVID-Risikogruppen, darunter Diabetes mellitus, mitbringen.
Wer tagtäglich Menschen mit Diabetes behandelt und sieht, welche Folgen COVID-19 haben kann, würde nicht behaupten, eine differenzierte Risikobewertung sei zu kompliziert, wie Frau Univ.-Prof. Dr. Dorothee von Laer, Virologin an der Medizinischen Universität Innsbruck, jedoch nicht Mitglied des Nationalen Impfgremiums, das im gestrigen Corona-Bürgerforum getan hat. Sie kommentierte die Risikoeinstufung von Menschen mit Diabetes im COVID-19-Impfplan mit den Worten: „Da (innerhalb der Gruppe der Menschen mit Diabetes, Anm.) kann man auch wieder Abstufungen machen, aber das wird dann irgendwann zu kompliziert. Wenn man einen Diabetiker mit schweren diabetischen Folgeerkrankungen nimmt, kommt er vielleicht in das Risiko eines gesunden 80-jährigen. Irgendwann muss man das auch vereinfachen und sagen: der durchschnittliche Diabetiker, der durchschnittliche Über-80-Jährige.“
 
Wir sind überzeugt: Es ist schlicht die Pflicht der öffentlichen Gesundheitsversorgung, die Menschen ihrem Risiko entsprechend vor den Folgen der COVID-19-Erkrankung bestmöglich zu schützen – ungeachtet der Komplexität der Aufgabe!

Wir bleiben für Sie dran!
Ihr Adalbert Strasser
Präsident von „wir sind diabetes“

© Karin Duderstadt, „wir sind diabetes“
20210322


 

Offener Brief an BM Rudolf Anschober

Wien, 26. Jänner 2021

Sehr geehrter Herr Minister, lieber Rudi Anschober!

Als „wir sind diabetes“ im Herbst 2020 im Ministerium von Ihnen empfangen wurde – nicht einmal, nicht zweimal, nein sogar dreimal – und die Botschaft, die wir mitnehmen durften, lautete: „Diabetes ernst nehmen, ernst nehmen, ernst nehmen!“, da war die Hoffnung groß, dass Menschen mit Diabetes endlich einen Fürsprecher gefunden haben und ihre Bedürfnisse von oberster Stelle ernst genommen werden!

Von Beginn der Pandemie an war klar, dass von Diabetes Betroffene ein hohes Risiko auf einen schweren Corona-Krankheitsverlauf haben. Darauf weist auch die Fachgesellschaft für Diabetes seit Monaten immer wieder hin. Fast alle relevanten Tagesmedien greifen diese Forderungen der ÖDG momentan auf.
Doch was passiert?

Schaut man sich die aktuelle Priorisierung des nationalen Impfgremiums an, spiegelt diese weder die Dringlichkeit noch Ihre eindringliche Botschaft des Ernstnehmens wider. Und das, obwohl die Zahlen weltweit belegen, dass die Forderung nach einer raschen Impfung für diese Risikogruppe zurecht besteht! Laut einer Innsbrucker Studie hatten mehr als 50% der intensivmedizinisch versorgten Patienten eine Diabetes Erkrankung, die Sterblichkeitsrate der über 70-jährigen mit Diabetes ist zwei- bis dreimal so hoch, wie in der Altersgruppe ohne Diabetes.

Eine rasche Impfung wäre hier die logische Konsequenz!

Also, lieber Herr Gesundheitsminister, bitte lösen Sie Ihr Versprechen ein, Diabetes wirklich ernst zu nehmen und setzen Sie die Menschen mit Diabetes in der Priorisierungsliste für die Corona-Impfung ganz nach oben!

Ihre Karin Duderstadt
für den Vorstand von „wir sind diabetes“


 

Pressemeldung der ÖDG: Impfung als Chance!

Lesen Sie die Pressemeldung hier:

Pressemeldung

20210112


 

Wichtige Information zum Eversense XL-CGM-System von Roche

Da die Vertriebsvereinbarung zwischen Roche Diabetes Care und Senseonics in Österreich ausläuft, wird Roche Diabetes Care ab dem 1. Februar 2021 nicht mehr für den Vertrieb des Eversense XL CGM-Systems verantwortlich sein. 

Für die Zukunft bedeutet dies, dass das Eversense XL CGM-System nach dem 1. Februar 2021 in Österreich nicht mehr erhältlich sein wird. 
Das globale Handelsabkommen zwischen Ascensia und Senseonics beinhaltet nicht den Vertrieb des Eversense® XL CGM Systems in Österreich, daher haben wir keinen Zugang zu diesen Produkten in Österreich und auch nicht die Rechte, diese Produkte zu vertreiben.

Nach dem 1. Februar 2021 wird der Kundendienst von Roche Diabetes Care in Österreich weiterhin technischen Support und Garantieleistungen für Menschen mit Diabetes anbieten, die derzeit den Eversense® XL-Sensor tragen.

Bei Fragen zu den Produkten, möchten wir Sie bitten, sich weiterhin an die Kundenbetreuung von Roche unter +43 (0) 1/277 27 – 1500 zu wenden.

20201215


 

Chronische Erkrankungen - Herausforderungen und Chancen im Gesundheitswesen

Nationale und internationale Gesundheits-Experten sind sich über die wesentlichen Herausforderungen hinsichtlich Finanzierung und Strukturierung der Gesundheitssysteme einig: der weltweite Anstieg chronischer Erkrankungen und steigende Lebenserwartung erfordern neue Strategien und Maßnahmen zur idealen Versorgungslage für Patientinnen und Patienten. Es gilt, mit Hilfe neuer Gesundheitsberufe, wie akademisch ausgebildeten spezialisierten Pflegekräften (APN), vernetzt und nach definierten Standards in integrierten Betreuungsmodellen zu agieren. 

Lösungsperspektive:
 Der Verband Österreichischer DiabetesberaterInnen hat ein international langjährig erprobtes Modell für den österreichischen Gesundheitsbereich ausgearbeitet: Die in Österreich neuen Fachkräfte Academic Advanced Practise Nurses for Diabetes Care (APN D.C.) vermögen dank ihrer akademischen Qualifizierung wesentliche Aufgaben in der Steuerung, im Management und in der Versorgung von Menschen mit Diabetes zur gesteigerten Patientinnen- / Patientenzufriedenheit zu leisten.

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20201215


 

Kostenlose Schulungskurse für Menschen mit Typ-2-Diabetes!

Ab 1.1.2021 werden Kurse für Teilnehmer aus Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, der Steiermark, Vorarlberg und Wien angeboten und bezahlt von allen Krankenkassen! 

„Zuckertante“ MR Dr. Susanne Pusarnig, Ärztin für Allgemeinmedizin in Wien bietet Online-Kurse für „frisch entdeckte Menschen mit Diabetes“, für alle die ihr Wissen auffrischen wollen, für alle, die sagen: „Eigentlich…

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20201210


 

Studie Covid-19 und Diabetes

präsentiert von der Österreichischen Diabetes Gesellschaft ÖDG

Die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass Menschen mit chronischen Erkrankungen ein größeres Risiko für einen schweren Verlauf der Viruserkrankung haben. Bereits in der Anfangsphase der Pandemie zeigte sich, dass Menschen mit Diabetes nach einer Infektion mit dem Virus relativ häufig die Betreuung in einem Spital in Anspruch nehmen mussten.

Seit April 2020 erhebt die ÖDG den Gesundheitszustand von Menschen mit Diabetes, die wegen einer Covid-19-Infektion im Krankenhaus versorgt werden mussten.

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20201116


 

Weltdiabetestag 14. November 2020

Der Weltdiabetestag, 1991 von der IDF und der Weltgesundheitsorganisation ins Leben gerufen, macht auf die weltweite Bedeutung der chronischen Stoffwechselerkrankung Diabetes und ihrer möglichen dramatischen Folgeerkrankungen öffentlich aufmerksam und erinnert jedes Jahr an den Geburtstag von Frederick G. Banting, der gemeinsam mit Charles Herbert Best 1921 das lebenswichtige Hormon Insulin entdeckte.

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20201110


 

Gesundheitsminister Anschober empfängt Diabetes-Selbsthilfe

Bundesminister Rudolf Anschober ist sich der volksgesundheitlichen Bedeutung von Diabetes mellitus bewusst und sichert der Dachorganisation der Diabetes Selbsthilfe Österreich seine Unterstützung zu.

Wien (OTS) Vertreter von „wir sind diabetes - Dachorganisation der Diabetes Selbsthilfe Österreich“ sind Anfang September 2020 von Bundesgesundheitsminister Rudolf Anschober empfangen worden. Sie informierten den Minister über die Struktur und die Aktivitäten der Diabetes-Selbsthilfe und überreichten einen Katalog mit Forderungen für die Weiterentwicklung der Diabetesversorgung in Österreich.
Gesundheitsminister Anschober bedankte sich für das Engagement der Selbsthilfe-Organisationen. An Betroffene und Risikopersonen richtete er die Botschaft „Diabetes ernst nehmen!“ Für die Gesundheitspolitik sei Diabetes ein „Riesenthema“, dem man mehr Aufmerksamkeit widmen müsse.
Dr. Adalbert Strasser, Präsident von „wir sind diabetes“, zeigte sich nach dem Treffen zufrieden: „Die Diabetes-Community braucht Ansprechpartner und Mitstreiter auf höchster Ebene im Gesundheitswesen, die uns zuhören und ein ehrliches und langfristiges Commitment für die Anliegen der Menschen mit Diabetes einzugehen bereit sind. Minister Anschober stimmt mit uns überein, dass wir einen regelmäßigen Austausch benötigen.“ Weitere Termine mit dem Minister und seinen Mitarbeitern wurden vereinbart.

Über „wir sind diabetes“
„wir sind diabetes - Dachorganisation der Diabetes Selbsthilfe Österreich“ wurde im Sommer 2019 von den drei wichtigsten Diabetes-Selbsthilfevereine des Landes, der Österreichische Diabetikervereinigung (ÖDV), den Aktiven Diabetikern Austria (ADA) und dem Verein DIABÄR gegründet. Weiteres Gründungsmitglied ist die Internetplattform Diabetes Austria – Initiative Soforthilfe für Menschen mit Diabetes. „wir sind diabetes“ ist selber keine Selbsthilfeorganisation, sondern Interessenvertretung aller Menschen mit Diabetes in Österreich, ihrer Angehörigen und aller Personen, denen Menschen mit Diabetes und ihre Versorgung ein Anliegen sind. Zu den Aufgaben der Dachorganisation gehört es, das öffentliche Bewusstsein für die Rechte und Anliegen von Menschen mit Diabetes zu stärken und im Dialog mit der Politik und den Gesundheitspartnern Defizite in der Gesundheitsversorgung dieser Menschen zu benennen und auf die Probleme und Benachteiligungen im Alltag hinzuweisen.

20200908


 

Personal Training: Ing. Oliver Schlichterle stellt sich vor

Dipl. Fitness- und Gesundheitstrainer

Die ÖDV freut sich sehr, den Dipl. Fitness- und Gesundheitstrainer Ing. Oliver Schlichterle als jungen und aktiven Mitarbeiter gewonnen zu haben.
Lesen Sie HIER mehr ... 


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Betreuung von Kindern mit Diabetes in der Schule / Modell Steiermark

Helmut Thiebet (ÖDV Bundesvorsitzender)

Wir schreiben das Jahr 2020 und immer wieder kommt es in Österreich vor, dass Kindern mit Diabetes in Kindergärten und Schulen die Aufnahme verweigert wird.
Begründung: zu wenig Personal für die individuelle Betreuung, zu wenig fachliche Kompetenz im Umgang mit der Erkrankung.

Nur durch vermehrte Aufklärung über Diabetes und eine adäquate Schulung des Lehrpersonals kann dem oben genannten Problem entgegengewirkt werden...

Lesen Sie HIER  weiter

20200130


 

Richtungsweisend: Sehr hohe Messgenauigkeit des Contour® Next One Blutzuckermesssystems erneut bestätigt

Pressemitteilung von Ascensia Diabetes Care

Wien, 23. Juli 2019– In einer unabhängigen Vergleichsstudie1 mit 18 in Europa verfügbaren Blutzuckermessgeräten der neuesten Generation zeigt das Contour Next One Blutzuckermesssystem (BZMS) von Ascensia Diabetes Care erneut2 höchste Messgenauigkeit.* Gut zu wissen für Menschen mit Diabetes, die sich auf ihre Blutzuckermesswerte zu 100 % verlassen müssen. In der Studie zeigte sich allerdings auch, dass mehr als 20 % der getesteten BZMS die Messgenauigkeitskriterien der DIN EN ISO 15197:2013 nicht erfüllen.1,3 Mitautor Dr. Guido Freckmann, IDT**, Ulm, präsentierte die Ergebnisse im Rahmen der 79. Jahrestagung der American Diabetes Association (ADA), die vom 7. bis 11. Juni 2019 in San Francisco, Kalifornien, USA, stattfand.

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Coaching-Programm der Positiven Psychologie

An der Universität Wien, Fachbereich für Psychologie, wird derzeit eine Evaluationsstudie für ein Coaching-Programm der Positiven Psychologie durchgeführt. Die Positive Psychologie arbeitet speziell mit positiven Emotionen durch Fokussierung auf u.a. Charakterstärken und Ressourcen. Ziel ist es, dass Personen aufblühen, über sich hinaus wachsen und zu mehr Wohlbefinden kommen. 
Das Coaching-Programm richtet sich an belastete Personen, die Techniken erlernen möchten, um ihre innewohnenden Potentiale bewusster zu nutzen und damit Herausforderungen gestärkter entgegentreten zu können. In 7 Einheiten (Einzelsetting) von jeweils 60 Minuten erarbeiten interessierte Personen gemeinsam mit ihrem persönlichen Coach bzw. ihrer persönlichen Coachin gezielt Techniken, mithilfe derer sich im Alltag mehr Genuss und Freude erleben lassen. Die Coachinnen und Coaches sind allesamt unter Supervision stehende Psychologiestudierende am Ende ihres Masterstudiums. Die nächsten Termine werden voraussichtlich für November vergeben. Eine Registrierung für das Projekt ist aus organisatorischen Gründen jetzt schon notwendig.
Da das Coaching im Rahmen einer Studie durchgeführt wird, können wir leider niemandem einen Platz garantieren. Es gibt gewisse Ausschlusskriterien, damit die Ergebnisse vergleichbar sein können. Beispielsweise können nur Personen zwischen 18 und 65 Jahren aufgenommen werden. Im Rhamen der Studie ist nach einer Prä-Registrierung (online) das Ausfüllen eines Online-Fragebogens erforderlich. Die Daten werden pseudonymisiert und getrennt von Kontaktdaten, welche für die Terminvereinbarung benötigt werden, gespeichert. 
Weitere Informationen siehe HIER im Flyer (PDF-Datei). Dort sind auch die Möglichkeiten zur Prä-Registrierung beschrieben.

20190729


 

PRESSEINFORMATION: Wer hat Angst vorm diabetischen Kind?

Information und Schulung für alle Stakeholder des Kinderbetreuungs- und Schulwesens

Wien, 30. Jänner 2019 – In Österreich gibt es derzeit rund 1.600 schulpflichtige Kinder mit Typ 1 Diabetes. Pro Jahr kommen zusätzlich 250 bis 300 Neudiagnostizierte dazu. Dadurch sind immer mehr Schulen mit dem Thema Diabetes konfrontiert. Die Österreichische Diabetes Gesellschaft und der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger präsentieren deshalb zielgerichtete Maßnahmen für den Kindergarten- und Schulbereich: Von der Aufklärungsinitiative bis zur fachlichen Fortbildung.

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Körperliches Training als Basistherapie des Diabetes mellitus

Vortrag von Dr. Kurt A. Moosburger beim 32. Österreichischen Diabetestag in Innsbruck.
PDF-Dokument zum Nachlesen HIER