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„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“

Aktion zeigt enormen Handlungsbedarf – und deutliche regionale Unterschiede

Wien, 14. November 2018 – Mehr als 800 Österreicherinnen und Österreicher nutzten 2018 an sechs Aktionstagen in Wien, Wiener Neustadt und Villach die Möglichkeit, ihr persönliches Diabetesrisiko im Rahmen der von Sanofi initiierten Aktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ zu ermitteln. Und nicht selten waren die TeilnehmerInnen erstaunt über ihr persönliches Diabetesrisiko bzw. ihre schlechten Werte. „Die Aktion soll einen niederschwelligen Zugang zu Information und persönlicher Beratung rund um das Thema Diabetes bieten“, erklärt Mag. Sabine Radl, Geschäftsführerin von Sanofi Österreich, über das Ziel der Aktion, denn „nur wer weiß, dass er ein Risiko hat, kann aktiv werden.“ 

Dringender Handlungsbedarf bei Prävention und Aufklärung
Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass sowohl hinsichtlich der Aufklärung über Diabetes als auch hinsichtlich Präventionsmaßnahmen dringender Handlungsbedarf besteht. Denn rund 50 % der Teilnehmer, die laut Eigenangabe kein Diabetes hatten, hatten ein erhöhtes Risiko, in den nächsten 10 Jahren an Diabetes zu erkranken.

Optimierungsbedarf bei Therapie von Diabetikern
Namensgeber der Aktion ist der Langzeitblutzuckerwert HbA1c, eine wichtige Kenngröße im Diabetes-Management. Dieser sollte unter sieben Prozent liegen, um das Risiko für Spätfolgen zu senken. Doch knapp ein Fünftel der Teilnehmer mit bekanntem Typ 2-Diabetes hatte einen HbA1c über 7 und erreichte diesen wichtigen Zielwert damit nicht, 30% davon verfehlten den HbA1c-Zielwert sogar deutlich mit einem HbA1c über 8. Die Auswertung macht deutlich, dass der Typ-2-Diabetes bei vielen Patienten nicht gut kontrolliert ist und sie ein hohes Risiko für Folgeerkrankungen haben. Um die Aussichten der Betroffenen zu verbessern, müssen deshalb weiterhin große Anstrengungen unternommen werden – sowohl mit Blick auf den Lebensstil der Patienten als auch die Optimierung der Diabetes-Therapie.

Deutliche regionale Unterschiede 
Die Ergebnisse zeigten auch deutliche regionale Unterschiede beim Diabetes-Risiko der TeilnehmerInnen: So hatten 66 % der TeilnehmerInnen in Wien ein erhöhtes Risiko, in den nächsten zehn Jahren an Diabetes zu erkranken, 46 % in Wiener Neustadt und 37 % der Teilnehmer in Villach. Diese regionalen Unterschiede unterstreichen die Bedeutung von Umweltbedingungen und den Lebensstil als wesentliche Faktoren für das Risiko, an Diabetes zu erkranken.

Über die Aktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“
„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ steht für eine nachhaltige Aufklärung über die Volkskrankheit Diabetes. Die von Sanofi initiierte Aktion kooperiert mit Fachgesellschaften, Patientenorganisationen und Medien. Um ein persönliches Diabetesrisiko zu erkennen oder sogar einen bisher unerkannten Diabetes zu entdecken, wurde bei „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ ein Risikocheck durchgeführt (FINDRISK-Fragebogen modifiziert nach Lindström). Gefragt wurde nach Faktoren wie Alter, Geschlecht, Lebensgewohnheiten, Größe und Gewicht sowie einer familiären Vorbelastung. Zusätzliche Messungen ergänzten den Risikocheck: Es wurden Blutzucker, Taillenumfang, Blutdruck und Lipidwerte gemessen. Bei Menschen mit Diabetes wurde zusätzlich der Langzeitblutzuckerwert HbA1c bestimmt.

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Die Siaßn

Heit san de „Siaßn“ beinand
Mit ihre Spritzn und Pumpn unterm Gwand.
A jeda hot sei eigene Gschicht,
mit der er alloani is.

 

Doch do in dera Selbsthülfe-Gruppn
mit de liabn Leit,
red ma üba unsre Probleme,
denn so wird´s für an jedn leicht.

 

Ma tauscht aus seine Erfahrungen und Erlebnisse,
wartet auf die HbA1c Wert-Ergebnisse.
Jeda bemüht sich einen schönen Wert zu erreichen,
um sie untereinand zu vergleichen.

 

Noch wos braucht ma dazua,
Geduld, Disziplin, Gelassenheit,
an Potzn Humor
und innere Ruah.

 

Unser „Siaßes Leben“ schaut
jetzt ganz anders aus,
oba mit Hilfe von Elfriede Dörfler, ÖDV
moch ma das Beste draus.

 

In Dankbarkeit schenk ich eich das Gedicht,
ihr gebts ma Kraft und siach wieda a Licht.

 

Eleonore Gabriela Zierler


Körperliches Training als Basistherapie des Diabetes mellitus

Vortrag von Dr. Kurt A. Moosburger beim 32. Österreichischen Diabetestag in Innsbruck.
PDF-Dokument zum Nachlesen HIER


Projekt COACH – Studie/Fragebogen für Jugendliche

Das Team der Beratungspsychologie an der Universität Potsdam, führt im Rahmen des vom deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Verbund-Projekts COACH aktuell eine Studie durch. COACH hat das übergeordnete Ziel, die Behandlung Jugendlicher mit chronischen körperlichen Erkrankungen nachhaltig zu verbessern. Dafür möchte das Team im Teilprojekt die förderlichen Einflüsse von persönlichen Ressourcen und Bewältigungsstrategien auf das Wohlbefinden dieser Patientengruppe untersuchen. Hierzu wird derzeit eine Online-Befragung durchgeführt. Es werden Jugendliche mit verschiedenen chronischen  körperlichen Erkrankungen, im Alter zwischen 12 und 21 Jahren gesucht, die den Online-Fragebogen ausfüllen. Die Bearbeitung der Fragen dauert ungefähr 30 Minuten. Die Teilnehmenden erhalten eine Aufwandsentschädigung in Form eines Gutscheins im Wert von 10 €.

Hier geht's zur Studie

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